Peyton Reed verrät alternativen Anfang und Ende von Ant-Man

Seit gestern läuft Ant-Man in den deutschen Kinos. Wer den Film schon gesehen hat, wird es sicherlich interessant finden, dass der Film ursprünglich eine andere Intro-Sequenz und ein anderes Ende hatte. Das verriet Director Peyton Reed im Interview gegenüber cinemablend.

Achtung! Es folgen Spoiler zu Ant-Man!

Ursprünglich begann der Film mit einer Szene, in der man nicht erkennen konnte, dass es Hank Pym ist. Pym stahl in dieser Szene einen Mikrofilm von einem panamaischen General. In den frühen Entwürfen sollte die Szene einem James Bond-Film ähneln. In der Szene wurden die Kräfte von Ant-Man gezeigt. Man sah ihn aber aufgrund der geringen Größe nicht, weshalb es sich beinahe wie eine Szene mit einem unsichtbaren Mann anfühlte.

Letztendlich entfernte man die Szene bei der Post-Production, da man das Gefühl hatte, dass sich die Szene nicht in den Rest der Handlung und in den Film richtig einpasste. Das interessante ist aber, dass die Szene tatsächlich gedreht wurde. Reed und sein Team zeigten bereits daran Interesse, die Szene eigenständig zu veröffentlichen. Vielleicht können wir die Szene also als Special auf der Blu-Ray sehen. Vielleicht sogar als Marvel One-Shot?

Doch nun zum alternativen Ende: Am Ende von Ant-Man wird Scott von Louis informiert, dass ein Avenger nach ihm sucht, der natürlich niemand geringeres als Falcon ist. Das ursprüngliche Ende sollte allerdings den Charakter Mitchell Carson zeigen. Dieser entkommt im Film mit den Cross-Partikeln, als Scott versucht den Yellowjacket zu stehlen.

In dem alternativen Ende sieht man wie Scott sich Carson entgegenstellt und ihm die Partikel abnimmt. Man entschied sich aber letztlich dagegen und hielt es für besser die Partikel im Spiel zu behalten. Möglicherweise werden die Cross Partikel also auch in Zukunft noch eine Rolle im MCU spielen. Möglicherweise in einer Episode von Agents of S.H.I.E.L.D. oder in einer Fortsetzung zu Ant-Man, sollte sie denn folgen.

 

 

 

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