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Jeremy Renner als Clint Barton in Hawkeye Folge 1

Hawkeye Folge 1: Review zu „Triff niemals deinen Helden“

Mit Hawkeye ist die neueste Serie der Marvel Studios auf Disney+ gestartet und entführt uns in ein weihnachtliches Abenteuer rund um Familienmensch Clint Barton alias Hawkeye. Wir haben unsere Gedanken, Fragen und Highlights zu Hawkeye Folge 1 – Triff niemals deinen Helden zusammengefasst – ganz ohne Anspruch auf chronologische Erzählung oder Vollständigkeit.

Achtung! Es folgen Spoiler zum Inhalt von Hawkeye Folge 1 – Triff niemals deinen Helden


Das Jahr 2012, als die Chitauri angriffen

Die Serie beginnt mit einem Ausflug in die Vergangenheit. Genauer gesagt in das Jahr 2012 nach New York. Fans des MCUs ahnen es schon. Es ist der Tag, an dem Loki in Marvel’s The Avengers die Chitauri auf die Erde führte.

Da die Serie mit einem Rückblick in die Kindheit von Kate Bishop beginnt, stellen sich keine weiteren Fragen darüber, wer eigentlich im MIttelpunkt von Hawkeye steht. Der Titel kann darüber auch nur geringfügig hinweg täuschen. Immerhin stand schon im Vorfeld fest, dass Clint Barton die Rolle des Mentors von Kate Bishop übernimmt, damit sie den Namen Hawkeye als beste Bogenschützin der Welt weitertragen kann.

Zum ersten Mal sehen wir die Ereignisse rund um die Schlacht um New York aus der Perspektive eines Kindes. Tatsächlich ist dies ein Aspekt des MCUs, der hoffentlich in der Zukunft weiter erkundet wird. Wie nehmen junge Erwachsene eine Welt wahr, die mit dem Wissen aufgewachsen sind, dass weltenbedrohende kosmische Kräfte und Superhelden existieren.

Zwei schicksalhafte Ereignisse

In Kates Fall war dieser Tag mit einem Schicksalsschlag verbunden, aber auch mit einer schicksalhaften Begegnung, die wegweisend für den Rest ihres Lebens sein wird. Clint hingegen wird vermutlich erst später in vollem Umfang erfahren, dass er bei seinem Kampf gegen die Chitauri unbewusst das Leben der jungen Kate nicht nur rettete, sondern auch nachträglich beeinflusste. Dass die dazugeschnittene Szene aus The Avengers eine der coolsten Auftritte von Hawkeye im Film ist, deutet daraufhin, dass die Macher ein gutes Verständnis für die Figur haben.

Rogers – The Musical

Es folgt ein Sprung in die Gegenwart, mit einem der besten Einfälle im MCU seit dem Theaterstück in Asgard in Thor: Tag der Entscheidung. Die Rede ist selbstverständlich von Rogers – The Musical, eine auf realen Ereignissen basierte Musical-Adaption rund um die Avengers. Diese in sich geschlossenen Meta-Anspielungen, gehören seit jeher zu den Stärken des MCUs. Dementsprechend geht es auch hier komplett auf. Entweder möchte ich den Song des Musicals als Song auf den Streamingdiensten hören, oder ein eigenes, vollständiges Special auf Disney+ sehen. Ihr seid am Zug, Marvel!

So unterhaltsam die dargebotene Musical-Performance auch ist, macht die Szene auch aus anderen Gründen Spaß. Das wäre zum einen die Dynamik zwischen Clint und seinen Kindern, aber auch Clints noch immer andauernde Verarbeitung von Natashas Tod seit den Ereignissen von Avengers: Endgame. Der Umstand, dass Clint nur wegen Natashas Opfer nun gemeinsam mit seinen Kindern einer Musical-Adaption der eigenen Heldentaten beiwohnen kann, schmeckt auch als Zuschauer bitter.

Taten haben Konsequenzen

Der restliche Teil der Episode beschäftigt sich schließlich mit dem Aufbau der Rahmenhandlung für den weiteren Verlauf der Serie. Dass Clint seine Jahre als Ronin nicht einfach ablegen können würde, stand im Grunde seit Avengers: Endgame fest. Dafür waren seine Taten als Vigilante schlichtweg zu skrupellos, als dass sie keine Konsequenzen nach sich ziehen würden. Wie drastisch diese allerdings ausfallen werden, lässt sich nach der ersten Folge nicht abschätzen. Bislang hat die Serie eine zu heitere Amtosphäre, als dass ich mir weitreichende Konsequenzen für Clint vorstellen könnte.

Der ersten Episode gelingt der Aufbau und die Verknüpfung der zentralen Themenkomplexe. Diese lassen sich bislang wie folgt festmachen

  • Kates Beschützerinstinkt und ihre Inspiration dazu durch Hawkeye
  • Hawkeyes Exil-Jahre als Ronin und die unvermeidbaren Konsequenzen
  • Der Tod von Natasha und wie Clint damit umgeht

Zitate der Folge:

„Was wenn sie zurückkommen?“ – Kate zu ihrer Mutter bei der Beerdigung ihres Vaters

„Du bist Hawkeye!“ – „Und wer verflucht bist du?“ – Clint und Kate bei ihrer ersten Begegnung

Highlights der Folge:

„Thanos was right“

Jedes Mal wenn im MCU darauf eingegangen wird, wie die Menschheit mit dem Blip aus Avengers: Infinity War umgeht, möchte ich mehr davon sehen. Das war bereits nach Spider-Man: Far From Home und auch Falcon and the Winter Soldier so. Ich hoffe, dass dies in einem der kommenden Filme und Serien als ein zentraleres Thema und nicht nur als ein Graffiti auf einem Waschbecken behandelt wird.

„Ant-Man war nicht dabei“

Das Meme existiert nun also auch offiziell im Marvel Cinematic Universe.

Kates Appartment

Ein Apparment mit Schießstand mitten in New York, was will man als angehende Superheldin mehr?

Fragen nach Hawkeye Folge 1:

  • Wieso trägt Clint ein Hörgerät?
  • Wird Kate davon erzählen wie Clint sie beim Kampf um New York gerettet hat?
  • Woher kennen sich Armand Duquesne und Kates Mutter?
  • Was verbirgt der Freund von Kates Mutter, Jack Duquesne, für ein Geheimnis?
  • Welcher Organisation steckt hinter der illegalen Auktion im Weinkeller der Spendengala?
  • Was weiß Kates Mutter über Jacks Geheimnis?


Hawkeye ist eine Serie für den Streamingdienst Disney+. Jeremy Renner spielt Clint Barton alias Hawkeye. Die Serie startete am 24. November 2021 und umfasst 6 Episoden.

Alexander
Alexander

Zuerst mit den Spider-Man-Filmen von Sam Raimi mit Marvel in Kontakt gekommen, hat es bis The Avengers gedauert, bis ich dem Marvel-Universum gänzlich verfallen bin. Seitdem verfolge und begleite ich das Marvel Cinematic Universe kontinuierlich, auch wenn ich bis heute mich nicht getraut habe die Inhumans-Serie anzusehen.

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