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Spider-Man und Doctor Strange

Spider-Man: No Way Home: Das passiert im Abspann

Als wären die Ereignisse von Spider-Man: No Way Home nicht schon aufreibend genug, legen die Szenen im Abspann des Films noch einmal nach. Wie üblich bei den Filmen des Marvel Cinematic Universe, sollten Zuschauende nämlich bis ganz zum Schluss in ihrem Kino-Sessel sitzen bleiben.

Denn mit gleich zwei Szenen im Abspann erlaubt No Way Home einen Ausblick auf das, was im Marvel Cinematic Universe als nächstes passieren wird. Eine Szene folgt zur Mitte des Abspanns, während die zweite Szene am Ende gezeigt wird.

Spoiler-Warnung: Das passiert im Abspann von Spider-Man: No Way Home

Die erste Szene im Abspann von Spider-Man: No Way Home wechselt in eine Kneipe. Dort sehen wir Eddie Brock, gespielt von Tom Hardy, aus den Filmen Venom und Venom: Let there be Carnage. Brock sitzt am Thresen und fragt den Barkeeper über die Ereignisse der letzten Jahre in dem uns bekannten Marvel Cinematic Universe aus. Dabei reden sie auch über Thanos und den Blip, wodurch die Schwester des Barkeepers für fünf Jahre verschwunden war. Eddie kann den Ausführungen nur schwer folgen und Venom zeigt sich verärgert, da Aliens seiner Meinung nach keine Steine mögen würden.

Als Eddie und Venom unter dem Vorwand sehr betrunken zu sein, die Kneipe verlassen wollen, werden sie durch den Zauber von Doctor Strange wieder zurück in ihr Universum transportiert. Die Kamera zoomt auf den Thresen, auf dem man sieht, dass ein klener Bestandteil des Symbionts zurückgeblieben ist.

Was bedeutet die Szene in der Mitte des Abspanns?

Venom und Eddie Brock in Venom (2018)

In einer Szene im Abspann von Venom: Let There Be Carnage war bereits angedeutet worden, dass Eddie und Venom auf wundersame Weise in das Marvel Cinematic Universe transportiert wurden. In No Way Home folgte nun die Erklärung, dass der fehlgeschlagene Zauber von Doctor Strange zu Anfang des Films die Ursache hierfür ist.

Der Zauber ruft alle Wesen, die Peter Parker kennen aus allen Realitäten des Multiversums in das uns bekannte Marvel Cinematic Universe. Peter Parker ist allerdings in den Venom-Filmen noch nicht aufgetaucht, sodass Eddie Peter eigentlich gar nicht kennen dürfte. Die Erklärung liegt aber im Wesen von Venom und dem des Symbionten. Dieser ist nämlich über eine Art kollektives Gedächtnis über die verschiedenen Universen miteinander verbunden. Dies erklärt, warum Venom überhaupt Peter Parker im Abspann von Venom: Let There Be Carnage erkennen konnte.

Tatsächlich ist Marvel und Sony mit dieser Szene ein raffinierter Kniff gelungen. Durch den zurückbleibenden Symbionten im Marvel Cinematic Universe, kann Mavel in Zukunft auf den Symbionten als Teil der Handlung zurückgreifen. Gleichzeitig kann die Film-Reihe von Sony mit Tom Hardy unangetastet bleiben, ohne tiefer als notwendig in das MCU-Franchise eingegliedert werden zu müssen.

Das passiert in der Szene nach dem Abspann von Spider-Man: No Way Home

Die zweite Szene nach dem Abspann von No Way Home ist keine klassiche Post-Credit-Szene, wie wir sie aus bisherigen Filmen kennen. Vielmehr handelt es sich um eine Art Trailer mit Szenen aus Doctor Strange and the Multiverse of Madness.


Update 22. Dezember: Der Trailer wurde mittlerweile auch abseits des Films auf YouTube veröffentlicht


Der Trailer greift einleitend Äußerungen von Doctor Strange aus dem Film auf, wonach das Multiversum ein Konstrukt sein, von dem man noch erschreckend wenig wisse. Aus dem Hintergrund hört man außerdem eine Stimme, die sagt, dass Stranges Eingriffe in die Realität nicht unbestraft bleiben werden.

Es folgen einzelne Szene, in denen man das Sanctum Sanctorum und anscheinend die Hochzeit von Christine sieht. Zudem taucht die lateinamerikanische Superheldin America Chavez auf. Es folgt außerdem eine Szene, in der ein einäugiges Tentakel-Monstern auf den Straßen von New York auftaucht.

In einer folgenden Szene sieht man Strange, wie er Wanda in einem Haus in einem Wald besucht. Dabei handelt es sich allerdings um ein anderes Haus als das wir am Ende von WandaVision gesehen hatten. Doctor Strange lässt Wanda wissen, dass er nicht wegen den Ereignissen in Westview bei ihr sei. Stattdessen benötigt er ihre Hilfe. Auch der ehemalige Verbündete Karl Mordo, gespielt von Chiwetel Ejiofor taucht in einer Szene auf.

Der Trailer endet schließlich mit einer Szene, in der eine düstere Variante von Doctor Strange mit den Schultern zuckt und sagt, dass die Dinge außer Kontrolle geraten seien. Außerdem sehen wir Wanda in ihrem Scarlet Witch Kostüm einen Zauber ausführen, der etwas mit einem mysteriösen Artefakt zu tun haben scheint.

Was beudetet die Szene nach dem Abspann?

Wanda im Scarlet Witch Kostüme

Der Trailer am Ende von No Way Home bestätigt die Vermutungen der Fans, dass die Ereignisse aus den Serien WandaVision und What If …? wichtig für die Handlung von Multiverse of Madness sein werden.

Der düstere Doctor Strange am Ende des Trailers ist aller Wahrscheinlichkeit nach Strange Supreme, den wir bereits in What If …? kennen lernen durften. Diese Variante von Doctor Strange tauchte in der vierten Folge der Serie auf und rutschte nach tragischen Ereignissen auf die dunkle Seite ab. Dies führte allerdings zu weitreichenden Konsequenzen für seine Realität.

Auf der anderen Seite scheint der Trailer eine beliebte Theorie unter den Fans zu entkräftigen. Allem Anschein nach wird Wanda nicht die Schurkin des Films sein und stattdessen Doctor Strange unter die Arme greifen. Am Ende von WandaVision sahen wir sie allerdings, wie sie nach einem Weg suchte, um ihre Kinder zurückzuholen. Dies könnte für Konfliktpotenzial zwischen Strange und ihr führen.

Karl Mordo sahen wir zuletzt im Abspann von Doctor Strange. Dort raubte Mordo die Kräfte von Jonathan Pangborn, nachdem er sich auf die Mission begeben hatte die Welt von Zauberern zu befreien. Es ist wahrscheinlich, dass Mordo auf seiner Mission erneut mit Doctor Strange aneinander gerät.

Bei dem einäugigen Tentakel-Monster scheint es sich hingegen um Gargantos zu handeln. Das See-Monster taucht erstmals in den 60er Jahen in den Comics auf. Aufgrund der Ähnlichkeit könnte es sich aber auch um Shuma-Gorath handeln. Dieses interdimensionale Wesen besitzt immense Kräfte und könnte thematisch genau so gut in den Film passen.

Die queere Heldin America Chavez wird in Doctor Strange and the Multiverse of Madness ihren ersten Auftritt haben. Gespielt wird sie von Schauspielerin Xochitl Gomez. In den Comics besitzt sie die Fähigkeit Löchern in den Realitäten zu öffnen und so durch das Multiversum zu reisen. Ihre Fähigkeiten könnten für Stranges Mission im Film elementar sein.

Doctor Strange in the Multiverse of Madness feiert am 6. Mai 2022 in den US-amerikanischen Kinos Premiere. Spider-Man: No Way Home ist am 15. Dezember in den deutschen Kinos gestartet.

Doctor Strange in the Multiverse of Madness ist die Fortsetzung von Doctor Strange und startete am 4. Mai 2022 in den Kinos. Benedict Cumberbatch spielt erneut Stephen Strange. Die Regie führte Sam Raimi.

Standardbild
Alexander

Zuerst mit den Spider-Man-Filmen von Sam Raimi mit Marvel in Kontakt gekommen, hat es bis The Avengers gedauert, bis ich dem Marvel-Universum gänzlich verfallen bin. Seitdem verfolge und begleite ich das Marvel Cinematic Universe kontinuierlich, auch wenn ich bis heute mich nicht getraut habe die Inhumans-Serie anzusehen.

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